Antje Joest

 

50 Jahre alt, verheiratet, drei Kinder

 

Lehrerin am Berufskolleg (Englisch, Politik, Sek II)

 

joest[at]fdp-dortmund.de

 

Warum bin ich in der FDP?

 

Die FDP verbindet für mich in idealer Weise die Freiheit des Einzelnen mit dem Schutz der Gesellschaft. Wir wollen einen Staat, der sicher und weltoffen ist, und eine Stadt, in der man gut und gerne leben kann.

 

 

Fraktion der FDP/BL – Sachkundige Bürgerin und Platz 3 der Ratsliste

 

Ich bin seit Juli 2019 sachkundige Bürgerin in der Ratsfraktion FDP/BL im Rat der Stadt Dortmund und im Ausschuss für Bürgerdienste (ABöOAB). Die Arbeit im Rat macht mir sehr viel Freude, da ich jeden Tag etwas Neues dazu lerne. Für die Kommunalwahl 2020 kandidiere ich auf Platz 3 der Ratsreserveliste – ich freue mich auf Ihre Unterstützung für diese Wahl.

 

 

Aufgaben in der Partei

 

Als Beisitzerin im Kreisvorstand kümmere ich mich um die Kommunikation in der Geschäftsstelle und die Organisation von Events. Außerdem bin ich Beisitzerin im OV Mitte/Nord, hier organisieren wir die Dinge, die die Mitte von Dortmund „vor Ort“ betreffen. Interesse? Einfach vorbeikommen, wir tagen immer am letzten Mittwoch im Monat. Als Delegierte in verschiedenen Gremien kann ich zudem über den lokalen Tellerrand hinausblicken.

 

 

Mein politischer Schwerpunkt ist durch meine Arbeit natürlich Schule, deswegen bin ich schulpolitische Sprecherin der FDP in Dortmund.

 

 

Meine Ziele und Wünsche in der Kommunal- und Landespolitik

 

Zur Deckung des Bedarfs an Lehrkräften setze ich mich auf Landesebene dafür ein, dass Fachhochschulabsolventen der Seiteneinstieg in die Lehramtsausbildung zu den technischen Fächern am Berufskolleg geöffnet wird.

 

 

Ich habe Sorge, dass die zunehmende Armut in Dortmund und die damit einhergehende prekären Verhältnisse immer neue Generationen von bildungsfernen Schichten hervorbringen. Hier müssen wir zum einen da ansetzen und die Talente derer fördern, bei denen das Elternhaus nicht helfen kann. Dabei dürfen wir aber auch die Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler nicht aus den Augen verlieren. Elite darf kein Schmähbegriff sein.

 

 

Ich befürchte, dass Deutschland im internationalen Vergleich immer weiter abgeschlagen wird. Daher bin ich froh, dass das Schulministerium unter der Leitung von Yvonne Gebauer im Grundschulbereich ansetzt, Förderschulen beibehält und die Digitalisierung voranbringt.

 

Für die weiterführenden Schulen wünsche ich mir eine arbeitsfähige Digitalisierung: Durch den Digitalpakt ist viel Material an die Schulen gekommen – jetzt braucht es Fachkräfte, um dieses Material zu warten, und Lehrkräfte, die es curricular einbinden können.

 

 

Des Weiteren wünsche ich mir eine Neufokussierung in den Lehrplänen auf das eigenständige (Quer)-Denken der Schülerinnen und Schüler. Durch Standardisierung und Evaluation haben wir zwar viel an Vergleichbarkeit von Leistungen gewonnen, allerding ist auf der Jagd nach Punkten für die Abschlussprüfungen der Gedanke der Reifeprüfung verloren gegangen. Die Herausforderungen der Zukunft sind jedoch so immens, dass man mit standardisiertem Wissen nicht weit kommen wird. Was wir brauchen ist eine neue Generation von Querdenkern.

 

 

Eine ethische Zukunft

 

Neben Schule interessiert mich am meisten die Zukunftsforschung. Wo sind wir in zehn oder 20 Jahren und welche Antworten muss die Politik auf die Fragen der Zukunft bereithalten? Wird es lebensechte Androiden geben? Welche Rechte bekommen sie? Was passiert, wenn ein selbstfahrendes Auto entscheiden muss, ob es nach links gegen einen Baum fährt und die Insassen sterben oder nach rechts in eine Frau mit Zwillingskinderwagen? Wie wird der Weg der weltweiten Genforschung aussehen? Wer beantwortet den Menschen diese und andere ethischen Fragen? Ethik ist das Thema unserer Zeit, und KI darf niemals ohne Ethik stattfinden. Diesen Diskurs wünsche ich mir stärker im Blickpunkt. Aus diesem Grund habe ich zusammen mit Uwe Durchfeld die Leitung der AG Digitales übernommen.

 

 

Der Dortmunder Weg

 

Für Dortmund wünsche ich mir ein stabiles Wachstum, so dass alle Stadtteile davon profitieren können. Ich wünsche mir keine Kinder mehr, die durch die Armut ihrer Eltern am Entfalten ihrer Möglichkeiten gehindert werden. Ich wünsche mir Eltern, die diese Verantwortung ernst nehmen, der Staat kann immer nur unterstützen. Ich wünsche mir, dass die FDP bei der nächsten Kommunalwahl wieder angemessen in den Räten und Bezirksvertretungen vertreten ist und dass der Trend bei den Wahlergebnissen weiter Richtung „über dem Bundesdurchschnitt“ geht.


Abseits der Politik habe ich Spaß an meinem Hund George, meinen Kindern und Schwiegerkindern, Diskussionen mit meinem Mann, Reisen, u.v.m.