Antje Joest

 

Geburtsdatum: 30. März 1969

 

Beruf: Lehrerin am Berufskolleg (Englisch, Politik, Sek II)

 

joest[at]fdp-dortmund.de

Ich bin bei der FDP, weil mich die Bundestagskampagne von der FDP überzeugt hat und ich mitmischen wollte. Ich bin ein politischer Mensch und freue mich, in der FDP zu sein. Die Aufnahme war sehr herzlich und es macht Spaß, sich zu engagieren. Allerdings lass ich mir das Denken nicht vom Parteibuch vorschreiben, das kann ich noch alleine 😊

 

Im Kreisvorstand kümmere ich mich um Emails und Post und ab und zu entmisten wir die Geschäftsstelle oder machen andere „Frondienste“. Warum das Spaß macht? Weil alle einfach nett sind. Immer ist einer da, der hilft und jeder tut was er kann. Allerdings sind wir alle Menschen und arbeiten ehrenamtlich, wir haben Jobs und private Verpflichtungen und manchmal geht das eben vor.

 

Mein politischer Schwerpunkt ist durch meine Arbeit natürlich Schule. Ich habe Sorge, dass die zunehmende Armut in Dortmund und Deutschland und die damit einhergehende Prekarisierung der Verhältnisse immer neue Generationen von bildungsfernen Schichten hervorbringt. Ich befürchte, dass Deutschland im internationalen Vergleich immer weiter abgeschlagen wird. Daher bin ich froh, dass das Schulministerium unter der Leitung von Frau Gebauer im Grundschulbereich zuerst ansetzt. Für die weiterführenden Schulen wünsche ich mir eine arbeitsfähige Digitalisierung: Wir leben, was das angeht, im Mittelalter. Des Weiteren wünsche ich mir eine Neufokussierung in den Lehrplänen auf das eigenständige (Quer-)Denken der Schülerinnen und Schüler. Durch Standardisierung und Evaluationsvorgaben haben wir zwar viel an Vergleichbarkeit von Leistungen gewonnen, allerding ist auf der Jagd nach Punkten für das Abitur, der Gedanke der Reifeprüfung verloren gegangen. Die Herausforderungen der Zukunft sind jedoch so immens, dass man mit standardisiertem Wissen nicht weit kommen wird. Was wir brauchen ist eine neue Generation von Querdenkern.

 

Neben Schule interessiert mich am meisten die Zukunftsforschung. Wo sind wir in zehn oder 20 Jahren und welche Antworten muss die Politik auf die Fragen der Zukunft bereithalten? Wird es lebensechte Androiden geben? Welche Rechte bekommen sie? Was passiert, wenn ein selbstfahrendes Auto entscheiden muss, ob es nach links gegen einen Baum fährt und die Insassen sterben, oder nach rechts in eine Frau mit Zwillingskinderwagen? Wer beantwortet den Menschen diese und andere ethischen Fragen? Welche Rolle wird die FDP dabei spielen?
Für Dortmund wünsche ich mir ein stabiles Wachstum, so dass alle Stadtteile davon profitieren können. Ich wünsche mir keine Kinder mehr, die durch die Armut ihrer Eltern am Entfalten ihrer Möglichkeiten gehindert werden. Ich wünsche mir, dass die FDP bei der nächsten Kommunalwahl wieder angemessen in den Räten und Bezirksvertretungen vertreten ist und dass der Trend bei den Wahlergebnissen weiter Richtung „über dem Bundesdurchschnitt“ geht. Außerdem wünsche ich mir einen Dortmunder Abgeordneten ins Europaparlament.

 

Abseits der Politik habe ich Spaß an meinem Hund George, meinen Kindern und Schwiegerkindern, Diskussionen mit meinem Mann, Seriengucken, Solitärspielen (peinlich), Urlaub, lecker essen gehen u.v.m.