Antje Joest

 

50 Jahre alt, verheiratet, drei Kinder

 

Lehrerin am Berufskolleg (Englisch, Politik, Sek II)

 

joest[at]fdp-dortmund.de

 

Ich bin bei der FDP, weil mich die Bundestagskampagne der FDP überzeugt hat und ich eine liberale Alternative gegen den Hass in unserer Gesellschaft gesucht habe.

Als Beisitzerin im Kreisvorstand kümmere ich mich um die Geschäftsstelle, vor allem um Post und Emails und die Organisation von Events. Außerdem bin ich Beisitzerin im OV Mitte/Nord, hier organisieren wir die Dinge, die die Mitte von Dortmund „vor Ort“ betreffen. Interesse? Einfach vorbeikommen, wir tagen immer am letzten Mittwoch im Monat. Als Delegierte in verschiedenen Gremien, kann ich außerdem über den Tellerrand hinausblicken.  

Mein politischer Schwerpunkt ist durch meine Arbeit natürlich Schule, deswegen bin ich auch schulpolitische Sprecherin der FDP in Dortmund.

Zur Deckung des Bedarfs an Lehrkräften setze ich mich dafür ein, dass Fachhochschulabsolventen der Weg in den Seiteneinstieg der Lehramtsausbildung geöffnet wird. Ich habe Sorge, dass die zunehmende Armut in Dortmund und Deutschland und die damit einhergehende prekären Verhältnisse immer neue Generationen von bildungsfernen Schichten hervorbringen. Hier müssen wir ansetzen und die Talente derer fördern, bei denen das Elternhaus nicht helfen kann. Ich befürchte, dass Deutschland im internationalen Vergleich immer weiter abgeschlagen wird. Daher bin ich froh, dass das Schulministerium unter der Leitung von Frau Ministerin Gebauer im Grundschulbereich zuerst ansetzt. Für die weiterführenden Schulen wünsche ich mir eine arbeitsfähige Digitalisierung: Wir leben, was das angeht, in der Kreidezeit.

Des Weiteren wünsche ich mir eine Neufokussierung in den Lehrplänen auf das eigenständige (Quer)-Denken der Schülerinnen und Schüler. Durch Standardisierung und Evaluation haben wir zwar viel an Vergleichbarkeit von Leistungen gewonnen, allerding ist auf der Jagd nach Punkten für die Abschlussprüfungen der Gedanke der Reifeprüfung verloren gegangen. Die Herausforderungen der Zukunft sind jedoch so immens, dass man mit standardisiertem Wissen nicht weit kommen wird. Was wir brauchen ist eine neue Generation von Querdenkern.

Neben Schule interessiert mich am meisten die Zukunftsforschung. Wo sind wir in zehn oder 20 Jahren und welche Antworten muss die Politik auf die Fragen der Zukunft bereithalten? Wird es lebensechte Androiden geben? Welche Rechte bekommen sie? Was passiert, wenn ein selbstfahrendes Auto entscheiden muss, ob es nach links gegen einen Baum fährt und die Insassen sterben, oder nach rechts in eine Frau mit Zwillingskinderwagen? Wer beantwortet den Menschen diese und andere ethischen Fragen? Ethik ist d a s Thema unserer Zeit und KI darf niemals ohne Ethik stattfinden. Diesen Diskurs vermisse ich bislang und wünsche ihn mir stärker auf der Partei-Agenda. Aus diesem Grund habe ich zusammen mit Uwe Durchfeld die Leitung der AG Digitales übernommen.

Für Dortmund wünsche ich mir ein stabiles Wachstum, so dass alle Stadtteile davon profitieren können. Ich wünsche mir keine Kinder mehr, die durch die Armut ihrer Eltern am Entfalten ihrer Möglichkeiten gehindert werden. Ich wünsche mir, dass die FDP bei der nächsten Kommunalwahl wieder angemessen in den Räten und Bezirksvertretungen vertreten ist und dass der Trend bei den Wahlergebnissen weiter Richtung „über dem Bundesdurchschnitt“ geht. Außerdem wünsche ich mir einen Dortmunder Abgeordneten ins Europaparlament.

Abseits der Politik habe ich Spaß an meinem Hund George, meinen Kindern und Schwiegerkindern, Diskussionen mit meinem Mann, Reisen, u.v.m.