Do

12

Dez

2019

Kauch: „Ich freue mich für meine frühere Schule“ / Joest: „Schulversuch vor Ort zum Erfolg führen“

Landesregierung stellt Talentschulen vor: Helmholtz-Gymnasium aus Dortmund dabei

Die Landesregierung hat heute die zweite Runde der Talentschulen für Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Eine von Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) eingesetzte unabhängige Expertenjury hat aus 98 Bewerbungen in ganz NRW 25 Schulen ausgesucht. Diese werden ab dem nächsten Schuljahr als Talentschulen besonders gefördert werden. Mit dabei ist das Helmholtz-Gymnasium in Dortmund.  In der ersten Runde der Talentschulen waren Anfang des Jahres bereits das Paul-Ehrlich-Berufskolleg, die Anne-Frank Gesamtschule und das Heisenberg-Gymnasium ausgewählt worden.

„Ich war selbst Schüler des Helmholtz-Gymnasiums und freue mich sehr, dass meine frühere Schule diese Chance bekommt. 60 Schulen in Nordrhein-Westfalen, davon vier in Dortmund, stehen nun ganz im Zeichen des Einsatzes der liberalen Schulministerin für mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung“, kommentiert der FDP-Kreisvorsitzende Michael Kauch.

Die schulpolitische Sprecherin der FDP Dortmund, Antje Joest, ergänzt: „Die Weichen sind gestellt, dass die vier Schulen zu Vorzeigeschulen in Dortmund werden können. Es liegt nun an uns, den Schulversuch hier bei uns vor Ort zum Erfolg zu führen. Dazu muss auch die Stadt Dortmund ihren Beitrag leisten.“

Talentschulen sollen in Stadtvierteln mit großen Herausforderungen auch positiv auf die Quartiersentwicklung ausstrahlen. Alle 60 Talentschulen NRW erhalten zusätzliche personelle Ausstattungen, ein zusätzliches Fortbildungsbudget, das die gezielte Fortbildung des Lehrpersonals ermöglicht, sowie Unterstützung durch Schulentwicklungsberatung. Zudem setzen die Schulen innovative Unterrichtskonzepte im Rahmen unterschiedlicher fachlicher Profile um.

Für die Bewerbungen als Talentschule mussten alle Bewerberschulen Eckpunkte zu ihren pädagogischen Konzepten einreichen. Das Paul-Ehrlich-Berufskolleg und das Heisenberg-Gymnasium legen einen Schwerpunkt auf die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), die Anne-Frank-Gesamtschule auf Kultur, das Helmholtz-Gymnasium auf kulturelle Bildung. Zur Bewertung der Bewerbungen hat die Jury zudem die Entwicklungsziele des Schulträgers für die Schule und den Stadtteil sowie Merkmale und Daten rund um die einzelne Schule herangezogen. Weitere Informationen zu den Talentschulen finden Sie auf der Seite des Schulministeriums NRW: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulentwicklung/Talentschulen/index.html

Do

03

Okt

2019

Kommunalwahl 2020: FDP Dortmund bereitet Wechsel vor

Am Tag der Deutschen Einheit hat die FDP ihre Ratsliste für 2020 aufgestellt. Sie wird angeführt von Spitzenkandidat Philip Schmidtke-Mönkediek und dem FDP-Kreisvorsitzenden Michael Kauch. Fünf Frauen und fünf Männer setzten sich auf den ersten zehn Plätzen im Wettbewerb ohne Quote durch.

„Ein starkes Team, das die Vielfalt in unserer Stadt widerspiegelt: Bei Alter und Geschlecht, bei sexueller Orientierung und Migrationshintergrund“, freut sich der Spitzenkandidat. „Gemeinsam wollen wir unsere tolle Stadt noch besser und chancenreicher machen.“


Schmidtke-Mönkediek (27, 4.v.r.) ist Rechtsreferendar, derzeit sachkundiger Bürger im Ratsausschuss für Bauen, Verkehr und Grün sowie Mitglied der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe. Auf Platz 2 folgt Michael Kauch (52, 5.v.r.). Der langjährige Dortmunder FDP-Vorsitzende berät als Volkswirt Unternehmen der Medizintechnik und war zehn Jahre Mitglied des Deutschen Bundestages. Auf Platz 3 wurde Antje Joest (50, 2.v.r.), Lehrerin an einem Berufskolleg, gewählt. Sie ist aktuell sachkundige Bürgerin im Ausschuss für Bürgerdienste. Platz 4 besetzt Job- und Karriere-Coach Susanne Bartholomé (66, 3.v.l.).

Auf den weiteren Plätzen folgen: 5. Claudia Schneiders (34, Betriebswirtin im Rechnungswesen, 4.v.l.), 6. Nadine Spiekermann (40, Dipl.-Mathematikerin und Führungskraft in der IT, 5.v.l.), 7. Nils Mehrer (18, Jura-Student, l.), 8. Tim Schneider (24, Mitarbeiter Personalberatung, 2.v.l.), 9. Uwe Durchfeld (53, Dipl.-Betriebswirt und Controller, 3.v.r.) und 10. Katharina Magerstedt (39, Lehrerin, r.). Heinz Dingerdissen, bisher Ratsmitglied, unterstützt den Generationswechsel, bleibt aber mit seiner Erfahrung auf Platz 11 der Liste engagiert.

Lars Rettstadt, seit zehn Jahren an der Spitze der Ratsfraktion FDP/Bürgerliste, tritt bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr für den Rat an - wie von ihm bereits langfristig geplant.

Mo

23

Sep

2019

Wirksames kommunales Klimaprogramm für Dortmund

„Nach letztem Freitag ist die Notwendigkeit eines wirksamen Klimaprogramms für Dortmund nochmals gestiegen. Auf Bundesebene hat es die große Koalition verpasst, einen CO2-Deckel für Verkehr und Heizen zu beschließen. Es gibt lediglich Preisanreize nach dem Prinzip Hoffnung, dass Bürger und Unternehmen darauf ausreichend reagieren“, bedauert der FDP-Kreisvorsitzende Michael Kauch.

Nun komme es auf die individuellen Anstrengungen an. Auch die Stadt Dortmund müsse ihr für nächstes Jahr geplantes Klimaschutz-Programm jetzt mit Schwung angehen. „Das ist eine Führungsaufgabe von Oberbürgermeister und Rat - die kann man nicht allein auf Fachbeamte delegieren“, betont Kauch, der viele Jahre im Bundestag und international für den Klimaschutz tätig war.

Zum Dortmunder Klimaprogramm müssten Investitionen in die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude und moderne Wärmekonzepte ebenso gehören wie eine klimafreundliche Beschaffung der Stadt und ihrer Unternehmen. Beim öffentlichen Nahverkehr müsse der Schwerpunkt auf mehr Qualität liegen. Kauch: „Mit Preissenkungen oder gar Umsonst-Tickets erreicht man keine nachhaltige Verlagerung des Autoverkehrs, wenn Bahnen zu voll, Anschlüsse unpassend, Apps unzuverlässig oder die Taktungen zu schlecht sind. Den Euro kann man nur einmal ausgeben.“

Mi

18

Sep

2019

Dortmunder Kandidaten für den LWL

Die Dortmunder FDP schlägt Philip Schmidtke-Mönkediek für einen aussichtsreichen Platz auf der Landesliste für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe vor. Das beschloss die Kreiswahlversammlung am 18. September einstimmig.

Heinz Dingerdissen übergibt nach 20 verdienstvollen Jahren den Staffelstab für die Spitzenposition in jüngere Hände. Er ist jetzt der zweite Dortmunder Vorschlag.

Mi

18

Sep

2019

Unhaltbare Zustände am RBB

Die Fraktion FDP/Bürgerliste reagiert auf Beschwerden des Robert-Bosch-Berufskollegs (RBB) über den angrenzenden Skater-Park, der einen geregelten Unterrichtsablauf dauerhaft gefährdet. „Die Beschwerden sind so zahlreich wie skandalös. Fortwährende Beeinträchtigung des Unterrichts durch einen immensen Lärmpegel des Skater-Parks, Verunreinigungen des Schulgeländes durch dort anwesende Menschen, Drogenhandel und -Konsum im Umfeld des Gebiets, sind nur einige der Beschwerden, die uns zugetragen wurden“, sagt Heinz Dingerdissen (FDP), schulpolitischer Sprecher der Fraktion. Die Fraktion FDP/Bürgerliste stellt daher im Schulausschuss eine Reihe von Fragen, die sich mit der Behebung der derzeitigen Umstände befassen.

„Wir haben überhaupt kein Problem mit dem Skater-Park, allerdings darf dessen Betrieb nicht solch massiven Störungen des Unterrichtsbetriebs am RBB führen. Weibliche Lehrkräfte, die sich im Abendbereich nicht mehr sicher fühlen können, sind ein absolutes Unding und wir müssen hier schnellstmöglich Abhilfe schaffen!“, so Schulpolitiker Dingerdissen. Die Fraktion hofft darauf, dass bald möglichst entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können, um das Image des Gebiets rund um das Dortmunder U nicht weiter zu beschädigen.

Sa

14

Sep

2019

Flaggezeigen für Vielfalt

Starker Auftritt der Liberalen auf dem Dortmunder Christopher Street Day - und in ganz Deutschland. Michael Kauch, Dortmunder Kreisvorsitzender, Bundesvorsitzender der Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) und Beauftragter des FDP-Präsidiums für den CSD, zieht eine erste Zwischenbilanz: „Die Liberalen sind bundesweit in diesem Jahr auf 36 Christopher Street Days präsent. Dazu gehören nicht nur die großen Metropolen wie Berlin, Hamburg, München und Köln, sondern auch kleinere Städte wie Chemnitz, Cloppenburg und Iserlohn. Überall zeigen Liberale Flagge für Vielfalt und Toleranz. Es ist die größte Kampagne, die die FDP außerhalb von Wahlkämpfen vor Ort umsetzt.“

www.liberale.de/content/fdp-kaempft-fuer-vielfalt