Do

03

Okt

2019

Kommunalwahl 2020: FDP Dortmund bereitet Wechsel vor

Am Tag der Deutschen Einheit hat die FDP ihre Ratsliste für 2020 aufgestellt. Sie wird angeführt von Spitzenkandidat Philip Schmidtke-Mönkediek und dem FDP-Kreisvorsitzenden Michael Kauch. Fünf Frauen und fünf Männer setzten sich auf den ersten zehn Plätzen im Wettbewerb ohne Quote durch.

„Ein starkes Team, das die Vielfalt in unserer Stadt widerspiegelt: Bei Alter und Geschlecht, bei sexueller Orientierung und Migrationshintergrund“, freut sich der Spitzenkandidat. „Gemeinsam wollen wir unsere tolle Stadt noch besser und chancenreicher machen.“


Schmidtke-Mönkediek (27, 4.v.r.) ist Rechtsreferendar, derzeit sachkundiger Bürger im Ratsausschuss für Bauen, Verkehr und Grün sowie Mitglied der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe. Auf Platz 2 folgt Michael Kauch (52, 5.v.r.). Der langjährige Dortmunder FDP-Vorsitzende berät als Volkswirt Unternehmen der Medizintechnik und war zehn Jahre Mitglied des Deutschen Bundestages. Auf Platz 3 wurde Antje Joest (50, 2.v.r.), Lehrerin an einem Berufskolleg, gewählt. Sie ist aktuell sachkundige Bürgerin im Ausschuss für Bürgerdienste. Platz 4 besetzt Job- und Karriere-Coach Susanne Bartholomé (66, 3.v.l.).

Auf den weiteren Plätzen folgen: 5. Claudia Schneiders (34, Betriebswirtin im Rechnungswesen, 4.v.l.), 6. Nadine Spiekermann (40, Dipl.-Mathematikerin und Führungskraft in der IT, 5.v.l.), 7. Nils Mehrer (18, Jura-Student, l.), 8. Tim Schneider (24, Mitarbeiter Personalberatung, 2.v.l.), 9. Uwe Durchfeld (53, Dipl.-Betriebswirt und Controller, 3.v.r.) und 10. Katharina Magerstedt (39, Lehrerin, r.). Heinz Dingerdissen, bisher Ratsmitglied, unterstützt den Generationswechsel, bleibt aber mit seiner Erfahrung auf Platz 11 der Liste engagiert.

Lars Rettstadt, seit zehn Jahren an der Spitze der Ratsfraktion FDP/Bürgerliste, tritt bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr für den Rat an - wie von ihm bereits langfristig geplant.

Mo

23

Sep

2019

Wirksames kommunales Klimaprogramm für Dortmund

„Nach letztem Freitag ist die Notwendigkeit eines wirksamen Klimaprogramms für Dortmund nochmals gestiegen. Auf Bundesebene hat es die große Koalition verpasst, einen CO2-Deckel für Verkehr und Heizen zu beschließen. Es gibt lediglich Preisanreize nach dem Prinzip Hoffnung, dass Bürger und Unternehmen darauf ausreichend reagieren“, bedauert der FDP-Kreisvorsitzende Michael Kauch.

Nun komme es auf die individuellen Anstrengungen an. Auch die Stadt Dortmund müsse ihr für nächstes Jahr geplantes Klimaschutz-Programm jetzt mit Schwung angehen. „Das ist eine Führungsaufgabe von Oberbürgermeister und Rat - die kann man nicht allein auf Fachbeamte delegieren“, betont Kauch, der viele Jahre im Bundestag und international für den Klimaschutz tätig war.

Zum Dortmunder Klimaprogramm müssten Investitionen in die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude und moderne Wärmekonzepte ebenso gehören wie eine klimafreundliche Beschaffung der Stadt und ihrer Unternehmen. Beim öffentlichen Nahverkehr müsse der Schwerpunkt auf mehr Qualität liegen. Kauch: „Mit Preissenkungen oder gar Umsonst-Tickets erreicht man keine nachhaltige Verlagerung des Autoverkehrs, wenn Bahnen zu voll, Anschlüsse unpassend, Apps unzuverlässig oder die Taktungen zu schlecht sind. Den Euro kann man nur einmal ausgeben.“

Mi

18

Sep

2019

Dortmunder Kandidaten für den LWL

Die Dortmunder FDP schlägt Philip Schmidtke-Mönkediek für einen aussichtsreichen Platz auf der Landesliste für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe vor. Das beschloss die Kreiswahlversammlung am 18. September einstimmig.

Heinz Dingerdissen übergibt nach 20 verdienstvollen Jahren den Staffelstab für die Spitzenposition in jüngere Hände. Er ist jetzt der zweite Dortmunder Vorschlag.

Mi

18

Sep

2019

Unhaltbare Zustände am RBB

Die Fraktion FDP/Bürgerliste reagiert auf Beschwerden des Robert-Bosch-Berufskollegs (RBB) über den angrenzenden Skater-Park, der einen geregelten Unterrichtsablauf dauerhaft gefährdet. „Die Beschwerden sind so zahlreich wie skandalös. Fortwährende Beeinträchtigung des Unterrichts durch einen immensen Lärmpegel des Skater-Parks, Verunreinigungen des Schulgeländes durch dort anwesende Menschen, Drogenhandel und -Konsum im Umfeld des Gebiets, sind nur einige der Beschwerden, die uns zugetragen wurden“, sagt Heinz Dingerdissen (FDP), schulpolitischer Sprecher der Fraktion. Die Fraktion FDP/Bürgerliste stellt daher im Schulausschuss eine Reihe von Fragen, die sich mit der Behebung der derzeitigen Umstände befassen.

„Wir haben überhaupt kein Problem mit dem Skater-Park, allerdings darf dessen Betrieb nicht solch massiven Störungen des Unterrichtsbetriebs am RBB führen. Weibliche Lehrkräfte, die sich im Abendbereich nicht mehr sicher fühlen können, sind ein absolutes Unding und wir müssen hier schnellstmöglich Abhilfe schaffen!“, so Schulpolitiker Dingerdissen. Die Fraktion hofft darauf, dass bald möglichst entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können, um das Image des Gebiets rund um das Dortmunder U nicht weiter zu beschädigen.

Sa

14

Sep

2019

Flaggezeigen für Vielfalt

Starker Auftritt der Liberalen auf dem Dortmunder Christopher Street Day - und in ganz Deutschland. Michael Kauch, Dortmunder Kreisvorsitzender, Bundesvorsitzender der Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) und Beauftragter des FDP-Präsidiums für den CSD, zieht eine erste Zwischenbilanz: „Die Liberalen sind bundesweit in diesem Jahr auf 36 Christopher Street Days präsent. Dazu gehören nicht nur die großen Metropolen wie Berlin, Hamburg, München und Köln, sondern auch kleinere Städte wie Chemnitz, Cloppenburg und Iserlohn. Überall zeigen Liberale Flagge für Vielfalt und Toleranz. Es ist die größte Kampagne, die die FDP außerhalb von Wahlkämpfen vor Ort umsetzt.“

www.liberale.de/content/fdp-kaempft-fuer-vielfalt

Do

12

Sep

2019

Zusätzliche Fördermittel zum Ausbau der Digitalisierung in den Schulen

Angesichts der angekündigten zusätzlichen Mittel aus dem Digitalpakt für den Ausbau der Digitalisierung an Dortmunder Schulen, fragt die Fraktion FDP/Bürgerliste im Schulausschuss nach, welche Projekte die Verwaltung dabei im Auge hat und welche Schulen sich besonders für die Investitionen eigenen.

„Die Fördermittel des Digitalpakt Bund werden den Dortmunder Schulen erheblich bei der Ausstattung zugutekommen und unsere Bemühungen die Digitalisierung der Bildung voranzutreiben unterstützen.“, sagt Heinz Dingerdissen (FDP), schulpolitischer Sprecher der FDP/Bürgerliste.

Ferner möchte die Fraktion von der Verwaltung wissen, ob es einen Verteilungsschlüssel für die unterschiedlichen Schulformen gibt. Im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2019 hat die Fraktion die Konzeption einer digitalen Modellschule eingebracht, die als Leuchtturmprojekt erhebliche Synergieeffekte mit sich bringen würde. Da der Rat diesem Vorschlag bisher nicht gefolgt ist, sieht die Fraktion eine neue Chance solche zukunftsweisenden Planungen umzusetzen.