Fr

31

Jan

2020

Neuer Kreisvorstand der FDP Dortmund gewählt / Forderung an die Landesregierung

Die Freien Demokraten haben einen neuen Kreisvorstand gewählt. Als Dortmunder Vorsitzender wurde Michael Kauch mit 64 Ja, 13 Nein und 2 Enthaltungen wiedergewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind nun Susanne Bartholomé, Philip Schmidtke-Mönkediek und Antje Joest. In ihren Positionen bestätigt wurden Schatzmeisterin Katharina Magerstedt und Schriftführer Hendrik Ehlers. Weitere Vorstandsmitglieder sind Mauritz Faenger-Montag, Nadine Spiekermann, Uwe Durchfeld, Steffen Kaestner und Heinz Dingerdissen.

 

Der Parteitag beschloss zudem zwei Anträge, die sich an die Landesregierung aus CDU und FDP richten:

 

Die Dortmunder FDP fordert, es den Kommunen zu ermöglichen, die Kosten der Unterkunft beim Arbeitslosengeld II selbst zu regeln. "Die Städte sollen mehr Entscheidungsfreiheit bekommen, eine Pauschale für Wohnkosten vorzusehen, statt wie heute die Angemessenheit jeder Wohnung durch das Jobcenter prüfen zu lassen", so Michael Kauch. Die Freien Demokraten hatten diese Option in ihrer Regierungszeit im Bund durchgesetzt, NRW hat von ihr bisher keinen Gebrauch gemacht.

 

Darüber hinaus fordern die Freien Demokraten in Dortmund ein Entfesselungsgesetz für den Sozialmarkt in NRW. Dabei ergreifen sie vor allem Partei für Träger von KiTas und Pflegeheimen. KiTas sollen von Bürokratie entlastet werden, wenn sie im Gegenzug hohe Ergebnisqualität für die Kinder nachweisen. Es soll leichter werden, bedarfsgerecht Rücklagen zwischen KiTa-Standorten in verschiedenen Städten zu übertragen. Investitionskostensätze für die Pflege sollen sich am realen Mietniveau in den einzelnen Städten orientieren statt an historischen Herstellungskosten von Gebäuden. Nur so könne angesichts der aktuellen Immobilienpreise eine Existenzgefährdung kleinerer Pflegeheime verhindert werden.

 

Der neue Kreisvorstand (v.l.n.r): Heinz Dingerdissen, Steffen Kaestner, Susanne Bartholomé, Antje Joest, Hendrik Ehlers, Uwe Durchfeld, Philip Schmidtke-Mönkediek, Nadine Spiekermann, Michael Kauch, Mauritz Faenger-Montag; nicht im Bild: Katharina Magerstedt.

Di

14

Jan

2020

„Unser Maßstab ist nicht Gelsenkirchen, nicht Altena, sondern das Silicon Valley. Denken wir groß!“

Die Freien Demokraten stehen vor einem umfassenden personellen Wechsel in ihrer Ratsfraktion. Heute hat die FDP ihr Spitzenteam für die Kommunalwahl 2020 vorgestellt. Die Ratsliste wird angeführt von Spitzenkandidat Philip Schmidtke-Mönkediek (l.). Das Spitzenteam komplettieren Michael Kauch (r.), Antje Joest (2.v.l.) und Susanne Bartholomé (2.v.r.) auf den aussichtsreichen Plätzen 2, 3 und 4. Insgesamt setzten sich 5 Frauen und 5 Männer ohne Quote auf den ersten 10 Plätzen für den Stadtrat durch.

Die FDP wird auch einen eigenen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters aufstellen. Dazu hat der Kreisvorstand einstimmig den langjährigen Dortmunder FDP-Vorsitzenden Michael Kauch vorgeschlagen. Die endgültige Entscheidung treffen die FDP-Mitglieder bei einer Kreiswahlversammlung am Freitag dieser Woche, bei der weitere Kandidaturen möglich sind. Der 52-jährige Michael Kauch berät beruflich als Volkswirt Unternehmen der Medizintechnik und war 10 Jahre Mitglied des Deutschen Bundestages. Im Feld der möglichen OB-Bewerber der Parteien ist er bisher der einzige, der in Dortmund geboren ist und nicht im öffentlichen Dienst arbeitet.

„Ich kenne Politik in Regierungsverantwortung ebenso wie die Herausforderungen von Selbständigkeit, neuen Technologien und globalen Märkten. Das ist eine gute Grundlage für Kommunalpolitik, die über den Tellerrand hinausschaut“, so Kauch. „Wir geben uns nicht damit zufrieden, dass Dortmund besser da steht als manch andere Stadt im Ruhrgebiet. Wir wollen weiter nach vorne - in Deutschland und in Europa. Unser Maßstab ist nicht Gelsenkirchen, nicht Altena, sondern das Silicon Valley. Denken wir groß!“

„Michael Kauch ist eine politisch erfahrene Persönlichkeit, die ihre Wurzeln in Dortmund hat und gleichzeitig für die Modernisierung einer großen Stadt steht“, fasst Ratsspitzenkandidat Philip Schmidtke-Mönkediek die Empfehlung für Kauch zusammen. Der 28-jährige Rechtsreferendar ist derzeit sachkundiger Bürger im Ratsausschuss für Bauen, Verkehr und Grün sowie Mitglied der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe - dort mit Erfahrungen bei Jugendhilfe und Kultur. Er will die Außenwirkung Dortmunds stärken: „Dortmund ist eine spannende, lebens- und liebenswerte Stadt. Wir wissen das - doch außerhalb Dortmund weiß es kaum jemand. Dortmund wird unter Wert verkauft.“

Antje Joest (50) arbeitet als Lehrerin an einem Berufskolleg und ist aktuell sachkundige Bürgerin im Ausschuss für Bürgerdienste. Susanne Bartholomé (66) ist beruflich als Job- und Karriere-Coach aktiv. „Gemeinsam wollen wir unsere tolle Stadt noch besser und chancenreicher machen“, so Antje Joest. Und Susanne Bartholomé ergänzt: „In unseren Berufen arbeiten wir täglich daran, dass alle Menschen Chancen bekommen, mit eigener Leistung im Leben voranzukommen - am Start oder bei einer zweiten Chance. Das wollen wir auch im Rat weiter voranbringen.“

Dass Dortmund Nachholbedarf hat, sieht auch Michael Kauch: „Vieles in unserer Stadt geht in die richtige Richtung, aber viel zu langsam - sei es beim Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, beim kommunalen Klimaschutz oder der Infrastruktur für neue Mobilität. Und trotz 70 Jahren sozialdemokratischer Bürgermeister sind ganze Stadtteile sozial abgehängt, gibt es eine verfestigte Hartz-IV-Arbeitslosigkeit und hängt der Bildungserfolg immer noch stark vom Elternhaus ab.“

Do

12

Dez

2019

Kauch: „Ich freue mich für meine frühere Schule“ / Joest: „Schulversuch vor Ort zum Erfolg führen“

Landesregierung stellt Talentschulen vor: Helmholtz-Gymnasium aus Dortmund dabei

Die Landesregierung hat heute die zweite Runde der Talentschulen für Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Eine von Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) eingesetzte unabhängige Expertenjury hat aus 98 Bewerbungen in ganz NRW 25 Schulen ausgesucht. Diese werden ab dem nächsten Schuljahr als Talentschulen besonders gefördert werden. Mit dabei ist das Helmholtz-Gymnasium in Dortmund.  In der ersten Runde der Talentschulen waren Anfang des Jahres bereits das Paul-Ehrlich-Berufskolleg, die Anne-Frank Gesamtschule und das Heisenberg-Gymnasium ausgewählt worden.

„Ich war selbst Schüler des Helmholtz-Gymnasiums und freue mich sehr, dass meine frühere Schule diese Chance bekommt. 60 Schulen in Nordrhein-Westfalen, davon vier in Dortmund, stehen nun ganz im Zeichen des Einsatzes der liberalen Schulministerin für mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung“, kommentiert der FDP-Kreisvorsitzende Michael Kauch.

Die schulpolitische Sprecherin der FDP Dortmund, Antje Joest, ergänzt: „Die Weichen sind gestellt, dass die vier Schulen zu Vorzeigeschulen in Dortmund werden können. Es liegt nun an uns, den Schulversuch hier bei uns vor Ort zum Erfolg zu führen. Dazu muss auch die Stadt Dortmund ihren Beitrag leisten.“

Talentschulen sollen in Stadtvierteln mit großen Herausforderungen auch positiv auf die Quartiersentwicklung ausstrahlen. Alle 60 Talentschulen NRW erhalten zusätzliche personelle Ausstattungen, ein zusätzliches Fortbildungsbudget, das die gezielte Fortbildung des Lehrpersonals ermöglicht, sowie Unterstützung durch Schulentwicklungsberatung. Zudem setzen die Schulen innovative Unterrichtskonzepte im Rahmen unterschiedlicher fachlicher Profile um.

Für die Bewerbungen als Talentschule mussten alle Bewerberschulen Eckpunkte zu ihren pädagogischen Konzepten einreichen. Das Paul-Ehrlich-Berufskolleg und das Heisenberg-Gymnasium legen einen Schwerpunkt auf die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), die Anne-Frank-Gesamtschule auf Kultur, das Helmholtz-Gymnasium auf kulturelle Bildung. Zur Bewertung der Bewerbungen hat die Jury zudem die Entwicklungsziele des Schulträgers für die Schule und den Stadtteil sowie Merkmale und Daten rund um die einzelne Schule herangezogen. Weitere Informationen zu den Talentschulen finden Sie auf der Seite des Schulministeriums NRW: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulentwicklung/Talentschulen/index.html

Do

03

Okt

2019

Kommunalwahl 2020: FDP Dortmund bereitet Wechsel vor

Am Tag der Deutschen Einheit hat die FDP ihre Ratsliste für 2020 aufgestellt. Sie wird angeführt von Spitzenkandidat Philip Schmidtke-Mönkediek und dem FDP-Kreisvorsitzenden Michael Kauch. Fünf Frauen und fünf Männer setzten sich auf den ersten zehn Plätzen im Wettbewerb ohne Quote durch.

„Ein starkes Team, das die Vielfalt in unserer Stadt widerspiegelt: Bei Alter und Geschlecht, bei sexueller Orientierung und Migrationshintergrund“, freut sich der Spitzenkandidat. „Gemeinsam wollen wir unsere tolle Stadt noch besser und chancenreicher machen.“


Schmidtke-Mönkediek (27, 4.v.r.) ist Rechtsreferendar, derzeit sachkundiger Bürger im Ratsausschuss für Bauen, Verkehr und Grün sowie Mitglied der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe. Auf Platz 2 folgt Michael Kauch (52, 5.v.r.). Der langjährige Dortmunder FDP-Vorsitzende berät als Volkswirt Unternehmen der Medizintechnik und war zehn Jahre Mitglied des Deutschen Bundestages. Auf Platz 3 wurde Antje Joest (50, 2.v.r.), Lehrerin an einem Berufskolleg, gewählt. Sie ist aktuell sachkundige Bürgerin im Ausschuss für Bürgerdienste. Platz 4 besetzt Job- und Karriere-Coach Susanne Bartholomé (66, 3.v.l.).

Auf den weiteren Plätzen folgen: 5. Claudia Schneiders (34, Betriebswirtin im Rechnungswesen, 4.v.l.), 6. Nadine Spiekermann (40, Dipl.-Mathematikerin und Führungskraft in der IT, 5.v.l.), 7. Nils Mehrer (18, Jura-Student, l.), 8. Tim Schneider (24, Mitarbeiter Personalberatung, 2.v.l.), 9. Uwe Durchfeld (53, Dipl.-Betriebswirt und Controller, 3.v.r.) und 10. Katharina Magerstedt (39, Lehrerin, r.). Heinz Dingerdissen, bisher Ratsmitglied, unterstützt den Generationswechsel, bleibt aber mit seiner Erfahrung auf Platz 11 der Liste engagiert.

Lars Rettstadt, seit zehn Jahren an der Spitze der Ratsfraktion FDP/Bürgerliste, tritt bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr für den Rat an - wie von ihm bereits langfristig geplant.

Mo

23

Sep

2019

Wirksames kommunales Klimaprogramm für Dortmund

„Nach letztem Freitag ist die Notwendigkeit eines wirksamen Klimaprogramms für Dortmund nochmals gestiegen. Auf Bundesebene hat es die große Koalition verpasst, einen CO2-Deckel für Verkehr und Heizen zu beschließen. Es gibt lediglich Preisanreize nach dem Prinzip Hoffnung, dass Bürger und Unternehmen darauf ausreichend reagieren“, bedauert der FDP-Kreisvorsitzende Michael Kauch.

Nun komme es auf die individuellen Anstrengungen an. Auch die Stadt Dortmund müsse ihr für nächstes Jahr geplantes Klimaschutz-Programm jetzt mit Schwung angehen. „Das ist eine Führungsaufgabe von Oberbürgermeister und Rat - die kann man nicht allein auf Fachbeamte delegieren“, betont Kauch, der viele Jahre im Bundestag und international für den Klimaschutz tätig war.

Zum Dortmunder Klimaprogramm müssten Investitionen in die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude und moderne Wärmekonzepte ebenso gehören wie eine klimafreundliche Beschaffung der Stadt und ihrer Unternehmen. Beim öffentlichen Nahverkehr müsse der Schwerpunkt auf mehr Qualität liegen. Kauch: „Mit Preissenkungen oder gar Umsonst-Tickets erreicht man keine nachhaltige Verlagerung des Autoverkehrs, wenn Bahnen zu voll, Anschlüsse unpassend, Apps unzuverlässig oder die Taktungen zu schlecht sind. Den Euro kann man nur einmal ausgeben.“

Mi

18

Sep

2019

Dortmunder Kandidaten für den LWL

Die Dortmunder FDP schlägt Philip Schmidtke-Mönkediek für einen aussichtsreichen Platz auf der Landesliste für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe vor. Das beschloss die Kreiswahlversammlung am 18. September einstimmig.

Heinz Dingerdissen übergibt nach 20 verdienstvollen Jahren den Staffelstab für die Spitzenposition in jüngere Hände. Er ist jetzt der zweite Dortmunder Vorschlag.