Kauch auf Platz 2 der NRW-Liste für die Europawahl gewählt

Der Dortmunder FDP-Kreisvorsitzende Michael Kauch auf Platz 2 der Liste der FDP NRW für die Europawahl gewählt. Damit hat Kauch eine gute Chance auf einen realistischen Platz auf der Bundesliste der Freien Demokraten. Diese wird am 27. Januar 2019 in Berlin gewählt.

Kauch setzte sich bei der Landesvertreterversammlung in Bonn mit 108 zu 63 Stimmen gegen seine Mitbewerberin durch. Die Dortmunder Delegierten Antje Joest und Susanne Bartholomé freuten sich mit unserem Kandidaten.

Kauch forderte ein Bekenntnis zu einem vereinten Europa, aber auch zu einer Politik der Freiheit in diesem Europa. "Nirgends in der EU darf es da einen Rabatt geben - weder für Ungarn, Polen oder die Beitrittskandidaten. Wer die europäischen Verträge unterschreibt, muss die freie Gesellschaft akzeptieren. Die EU ist kein Umverteilungsinstrument, sondern eine Wertegemeinschaft!"

Er wolle ein Europa der Chancen, in dem sozialer Aufstieg für alle möglich sei. Eine Transferunion in der Sozialpolitik lehne er aber ab: "Eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung wäre eine reine Umverteilung zu Lasten der deutschen Beitragszahler." Statt dessen solle die EU sich darauf konzentrieren nach außen mit einer Stimme zu sprechen: "Ich will eine gemeinsame Außenpolitik, eine gemeinsame europäische Armee und auch eine gemeinsame Entwicklungszusammenarbeit."

Kritik äußerte Kauch an Überregulierung und Subventionsdenken in der EU und macht dafür Christ- und Sozialdemokraten verantwortlich: "In Brüssel regiert de facto eine Groko - sie gehört ebenso abgewählt wie die Groko in Berlin!"