Fraktion FDP/Bürgerliste fordert Neustart für Steag-Beteiligung

Die Fraktion FDP/Bürgerliste fordert nach der Stärkung der Steag durch die kommunalen Anteilseigner eine konsequente Fokussierung auf die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

„Unabhängig davon, ob uns die Finanzbeteiligung an der Steag gefällt, haben wir als Stadt dem Unternehmen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber eine Verantwortung, der wir ebenso gerecht werden müssen, wie für den Einsatz von Steuergeldern“, sagt Lars Rettstadt (FDP), Fraktionsvorsitzender der FDP/Bürgerliste. „Durch die Eigenkapitalstärkung und die eingeschlagene Neuausrichtung wird es der Steag auch mittel- und langfristig möglich sein Gewinne zu erzielen.“ Anders als andere politische Akteure in den beteiligten Kommunen steht die FDP/Bürgerliste trotz ordnungspolitischer Ablehnung der Beteiligung hinter dem Unternehmen und den rund 3.500 Angestellten und ist nicht bereit, die Beteiligung unter Wert zu verkaufen.

„In Anbetracht des gut voranschreitenden Umbaus des Unternehmens und einer positiven Wirtschaftsentwicklung sind wir sicher, dass es möglich ist, einen Partner für das Unternehmen zu finden und einen dauerhaften Fortbestand zu sichern“, ergänzt Markus Happe, stellvertretender Fraktionsvorsitzender (Bürgerliste). Bei der Höhe der Beteiligung und der Partner fordert die Fraktion FDP/Bürgerliste, dass diese 50 Prozent nicht überschreitet und primär nach privaten Partnern und Investoren gesucht wird.

„Nach den Erfahrungen mit den anderen beteiligten Kommunen schließt das aus unserer Sicht eine weitere Stärkung kommunaler Beteiligungen aus!“, sind sich Rettstadt und Happe einig. „Zudem müssen das gesteigerte Engagement und das Bekenntnis zum Unternehmen seitens der Stadt Dortmund dazu führen, dass der Steag-Hauptsitz nach Dortmund verlegt wird!“