· 

We #StandWithUkraine

Über 4.000 Menschen versammelten sich am Freitag, 25. Februar, ab 19.00 Uhr bei kalt-feuchten zwei Grad auf dem Friedensplatz in Dortmund, um ihre Solidarität mit der Ukraine zu bekunden. Initiiert wurde die Veranstaltung gemeinschaftlich von der Dortmund Parteijugend - den Jungen Liberalen, den JuSos, der Grünen Jugend und der Jungen Union - sowie dem Dortmunder Jugendforums und den Parteien. Außerdem nahmen der DGB und die Kirchen teil. Julis und FDP waren mit zahlreichen Mitgliedern vor Ort. 

 

Tim Schneider sprach eindringliche Worte für die JuLis: „Putin mag ein Land besetzen, er mag eine Marionettenregierung einführen, aber was er nicht kann, ist es, den Menschen den Freiheitsdrang zu nehmen. Auf Dauer wird die Freiheit immer siegen.“

 

Nach den Jugendorganisationen begann Oberbürgermeister Thomas Westphal seine Rede mit den Worten, „Seit gestern Morgen ist die Welt eine andere.“ Auch er kritisierte vehement den Krieg Putins.

 

Nach ihm sprach Antje Joest, Mitglied im Rat der Stadt Dortmund und stellvertretende Vorsitzende der Dortmunder FDP: „Ich stehe hier stellvertretend für meine russischen und meine ukrainischen Schülerinnen und Schüler. Dies ist nicht euer Krieg. Dies ist der Krieg von Putin. Ich ziehe meine Hoffnung aus diesen vielen Menschen, die hier stehen und die den Frieden wollen. Putin war ein Wolf im Schafspelz, jetzt ist er nur noch ein Wolf.“

 

Die Stimmung auf dem Platz war getragen von Hoffnung und dem gemeinsamen Wunsch nach Frieden. Anschließend sprachen junge Ukrainerinnen und Ukrainer und richteten emotionale Bitten an die Menschen: „Wie weit ist man bereit zu gehen? Ist man bereit, bei 10 Grad in der Wohnung zu sitzen, weil man das Gas abdreht? Ich bin es. Lieber friere ich, als von Putin Gas zu nehmen.“ 

 

Ab 20.00 Uhr löste sich die Menge langsam auf, sichtlich berührt von der Veranstaltung.