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Städtepartnerschaften und internationale Projektpartnerschaften effektiver für die Wirtschaftsförderung nutzen

Beim morgigen Wirtschaftsföderungsausschuss des Rates bringt die Fraktion FDP/Bürgerliste einen Antrag zur internationalen Wirtschaftsförderung ein. Städtepartnerschaften und internationale Projektpartnerschaften sollen stärker für Arbeitsplätze in Dortmund genutzt werden.

 

Der Fraktionsvorsitzende Michael Kauch hob hervor, dass der Antrag völlig unabhängig von der aktuellen Diskussion um Rostow am Don entstanden sei. Er sei das Ergebnis eines Dialogprozesses mit Vertretern der Dortmunder Wirtschaft, die praktische Erfahrungen aus internationalen Wirtschaftskooperationen mitbrächten. „Wir wollen mit unserem Antrag eine Diskussion starten, welche Ziele wir künftig neben der Völkerverständigung mit unseren Städte- und Projektpartnerschaften erreichen wollen.“ Nette protokollarische Besuche seien zu wenig für die Möglichkeiten, die für Dortmund in solchen Partnerschaften stecken, erklärte Kauch.

 

Die Fraktion FDP/Bürgerliste bittet in ihrem Antrag die Verwaltung, bis Dezember 2022 ein Konzept für die effektive Nutzung von internationalen Städte- und Projektpartnerschaften für die Wirtschaftsförderung vorzulegen. Es soll im Dialog mit der Dortmunder Wirtschaft entwickelt werden. Mit ihm sollen nicht nur Kontakte für Dortmunder Unternehmen geschaffen werden, sondern auch konkrete Projekten angegangen werden – etwa die Umsetzung von nachhaltiger Mobilität, Klimaschutz, Technologiekooperationen oder Ausbildungspartnerschaften. Für jede Städtepartnerschaft sei ein strategischer Ansatzpunkt für die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu definieren. Delegationsreisen sollten im Bereich der Wirtschaftsförderung nur stattfinden, wenn sie mit klaren Zielen verbunden und in dauerhafte Projekte eingebunden werden.

 

Bei der Ausweitung von Projektpartnerschaften solle politisch diskutiert werden, welches Anforderungsprofil besteht, um auf geeignete Städte mit konkreten Projektvorschlägen zuzugehen, z.B. bei High Tech und IT. Dortmund brauche zudem eine afrikanische Städtepartnerschaft: „Afrika ist nicht nur unser Nachbarkontinent ist, sondern hier liegen auch Wachstumsmärkte der Zukunft“, so Kauch.

 

Den vollständigen Antrag finden Sie hier...